Blog

17.05. 20h Class Trouble: Check your habitus!

Am Montag 17.05, 20h findet die spannende Veranstaltung im Literatuforum im Brecht-Haus statt. Das grandiose Projekt checkyourhabitus.com von Daniela Dröscher wird vorgestellt. Elisa Aseva, Francis Seeck, Senthuran Varatharajah sind bei dem Gespräch zu Habitus, und was es bedeutet zwischen den Klassen in einer Klassengesellschaft zu leben, dabei. Livestream: https://lfbrecht.de/event/class-trouble-check-your-habitus/ #classmatters #habitus #Klassismus #Klassengesellschaft

12. Mai 20h – Working Class Stammtisch mit Sahar Rahimi (Monster Truck)

Am Mittwoch beim WORKING-CLASS-STAMMTISCH spricht die Gastgeberin Sahar Rahimi von Monster Truck gemeinsam mit der Künstlerin Christiane Huber darüber, ob Klasse eine identitätspolitische Kategorie ist. Die Teilnahme ist kostenfrei. anmeldung@impulsefestival.de #impulsetheaterfestival

Die groben Unterschiede – Kunstfreiheit in der Klassengesellschaft

Ein Online Symposium der Initiative Die Vielen: Kunstfreiheit in der Klassengesellschaft: Die groben Unterschiede organisiert vom bbk-berlin; Unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung. Mit u.a. Francis Seeck (Geschlechterforscher*in und Antidiskriminierungstrainer*in), Klaus Dörre (Soziologe), Deniz Ohde (Schriftstellerin) und Derya Atakan (Sopranistin)Das Symposium ist Teil der Reihe „Dialoge Kunstfreiheit“ die einen überregionalen Austausch innerhalb der Unterzeichner*innen der Erklärungen … Die groben Unterschiede – Kunstfreiheit in der Klassengesellschaft weiterlesen

Check you Habitus

Neue Seite von und mit Daniela Dröscher und weiteren 18 Autor*innen.Mit dabei sind: Elisa Aseva, Nadire Y. Biskin, Jan Böttcher, George Demir, Katy Derbyshire, Patrick Findeis, Heike Geissler, Dilek Güngör, Yael Inokai, Nadine Kegele, Peggy Mädler, Mehdi Moradpour, Selim Özdogan, Maruan Paschen, Caca Savic, Anna Schapiro, Karosh Taha und Senthuran Varatharajah, in den Übersetzungen von … Check you Habitus weiterlesen

Frischer Lesestoff zum Thema „Klasse und Kampf“

Herausgegeben von Christian Baron und Maria Barankow. Mit Beiträgen von Christian Baron, Martin Becker, Bov Bjerg, Arno Frank, Lucy Fricke, Kübra Gümüsay, Schorsch Kamerun, Pinar Karabulut, Clemens Meyer, Katja Oskamp, Sharon Dodua Otoo, Francis Seeck, Anke Stelling, Olivia Wenzel. https://www.zdf.de/kultur/kulturzeit/klasse-und-kampf-soziale-ungleichheit-100.html?fbclid=IwAR2JV4Gsg6qs6XrmM0ebus61lwVN4NH-M2En7yS0G7FwSA1yxbff_OUP4Hw

AUSSCHREIBUNG: Performerinnen/ Tänzerinnen gesucht „Daughters of the Working Class“ (AT) von Josephine Findeisen

Für meine Arbeit „Daughters of the Working Class” (Arbeitstitel) suche ich Performerinnen / Tänzerinnen, die sich mit dem Verhältnis von Klasse, Körper und Geschlecht auseinandersetzen möchten. Das Projekt beschäftigt sich mit weiblich-proletarischen Perspektiven und Geschichten und basiert auf meiner künstlerischen Forschung zu Klasse, Arbeit und Körper. Deshalb suche ich nach Kollaborationen mit Personen, die sich … AUSSCHREIBUNG: Performerinnen/ Tänzerinnen gesucht „Daughters of the Working Class“ (AT) von Josephine Findeisen weiterlesen

27.04.21, 19h: Anonyme Arbeiter:innenkinder

Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen, die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von Klassismus geprägt. Lasst uns über unsere Erfahrungen … 27.04.21, 19h: Anonyme Arbeiter:innenkinder weiterlesen

HÄNDE/HANDS

Kurzfilm von Verena Brakonier, Jivan Frenster und Greta Granderath – coming soon! In der gemeinsamen Recherche zum Thema Klassismus im Fleetstreet Theater im Jan/Feb 2021 haben wir uns u.a. gefragt, ob/wie man Klassenherkunft und -zugehörigkeit an den Händen erkennt – z.B. Armut, Arbeits- und Lebensweise, Zugang zu Geld, Wellness, Kultur etc. Mit einem mobilen “Filmstudio” … HÄNDE/HANDS weiterlesen

06.04.21, 19h: Anonyme Arbeiter:innenkinder

Austausch und Vernetzungstreffen, im Rahmen der Residenz im März/April auf Pact Zollverein zusammen mit Josephine Findeisen, für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen, die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben.Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder … 06.04.21, 19h: Anonyme Arbeiter:innenkinder weiterlesen

Wird geladen…

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte aktualisiere die Seite und/oder versuche es erneut.


Meinem Blog folgen

Erhalte Benachrichtigungen über neue Inhalte direkt per E-Mail.

Ein Kommentar zu „Blog

  1. Guten Tag allerseits,

    zu Eurem Thema „Klassismus“: Ihr befindet Euch ja schon seit längerem im Reflektions-, Diskussions- und Darstellungsprozess von Schichtzugehörigkeit, Sozialisation und Diskriminierung. Ich weiß nicht, wie bei Euch der Stand (!) der Dinge ist. Es kann also sein, dass ich Euch olle Kamellen anbiete. Auch weiß ich nicht, auf welche Art des Redens und Machens Ihr Euch geeinigt habt (z. B. autobiographisch, subjektiv, politisch … oder / und auch historisch, soziologisch, künstlerisch).

    Literarsch hat z. B. Peter Weiss (bürgerliche Herkunft) in „Die Ästhetik des Widerstands“ u. a. die proletarische Aneignung der bürgerlichen, gar feudalen Herrschaftskultur durch Neu- und Umdeutung als revolutionäres Handeln entworfen. Er hat dabei immer auch auf die Anstrengungen hingewiesen, die die Anderssicht auf herrschaftlich Etabliertes bedeuten („kulturelle Aneignung“, „Deutungshoheit“) – und auch Herrschaft / Frauschaft auf ein Mindestmaß zu reduzieren, individuell und gesellschaftspolitisch.

    Didier Eribon, „Rückkehr nach Reims“, beschreibt autobiographisch reflektierend die Zwänge und Lasten der Herkunft und seinen Karriereweg (vom Arbeiterkind aus der homophoben Provinz, schwul, zum Soziologieprofessor) mit den angeeigneten Diskursen seiner Zeit pflasternd (besonders Pierre Bourdieu, Habitus, sozialer Raum, soziales Feld …).

    Die Perspektive auf uns und die Welt öffnet und verengt sich ja u. a. durch Sprache. „Klassismus“ steht, so nehme ich das wahr, wohl in einer Reihe mit z. B. „Sexismus“, „Rassismus“, steht also in Zusammenhang mit einem gegenwärtigen Diskriminierungs- bzw. Machtdiskurs.

    Ich frage mich bisweilen, ob es hilfreich ist, sich überwiegend in Macht- und Unterdrückungs-, Herrschafts- und Ohnmachts-, Ein- und Ausschluss-, Oben- und Untenzusammenhängen zu sehen. Manifestieren sich dadurch nicht die Verhältisse – auch sprachlich selbstgeprägt – bis in unser Seelenleben?

    Nehmen wir Rock n Roll, Punk, Rap …, Arte Povera, Graffiti …: Gibt es nicht Kulturen, die besondere Energie, Ausdruckstärke, Selbstbehauptung und Raumbeanspruchung beziehen daraus, dass sie sich in einem Anders definieren, ihre eigene Sprache, Zeichenwelt (er)finden? Wollen wir denn wirklich nach oben – und damit vergerhardschröderisieren?

    Hier noch was, Radio:
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/literarische-kindheiten-der-unterschicht-schwieriger.976.de.html?dram:article_id=491175

    Schöne Grüße,

    Ludger

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s