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Gesprächsreihe „Wer ist Arbeiter*in?“ – Visuelle Verkörperungen in Dortmund 21. Oktober 2022

Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur: fhi.dortmund.de In der Gesprächsreihe „Wer ist Arbeiter*in?“ gibt das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt Einblicke in sein Bildarchiv. Seit über siebzig Jahren wird dort visuelles Material zur Geschichte der Arbeiter*innenkultur gesammelt, das von Druckgraphik und Zeichnungen über Fotografien und Plakate bis zu Gemälden, Buttons und Fahnen reicht. Für…

KLASSENFRAGEN – eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie 25.11.2022 – 9.1.2023

https://berlinischegalerie.de/ausstellung/klassenfragen/ Im Arbeitsfeld Kunst treffen extreme Klassenunterschiede aufeinander. Armut und soziale Herkunft werden meist verschwiegen – oder fetischisiert. Die Lebensrealitäten von Künstler*innen werden dabei stark von jenen nicht glamourösen, nicht öffentlichen Seiten des Kunstbetriebs bestimmt: von prekären Produktionsbedingungen und finanziellen Abhängigkeiten. Das Ausstellungsprojekt untersucht diese komplexen Beziehungen und die sich daraus ergebenden Widersprüche – sowohl in…

KUNST UND AKTIVISMUS

Eine Recherche im Rahmen von #TakeHeart – gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Nächstes Anonyme Arbeiter:innenkinder Treffen am 30.08.22, 19:00h

Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen (oder die es werden wollten oder wollen), die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von…

Eine Linksammlung

Das ist eine wilde Linksammlung zum Thema Klassismus, die ich im Laufe meiner Recherche gesammelt habe und die stetig wächst. Gerne ergänzen!

Nächstes Anonyme Arbeiter:innenkinder Treffen am 28.06.22, 19:00h

Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen (oder die es werden wollten oder wollen), die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von…

Vorbereitung auf Öffentliche Auftritte – ein Brainstorming

In einer Praxisgruppe zum Thema „Zwischen den Klassen“ haben wir uns zu den Herausforderungen bei öffentlichen Auftritten augetauscht und ein paar mögliche Tipps und Tricks gesammelt. Vielleicht hilft es ja auch euch, euch auf kommende Veranstaltungen vorzubereiten. Sich vorstellen, wie es am schlechtesten läuft (und sich vorbereiten), was wären die blödesten Fragen und wie will…

Nächstes Anonyme Arbeiter:innenkinder Treffen am 31.05.22, 19:00h

Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen (oder die es werden wollten oder wollen), die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von…

AUTOFIKTION: DER STRUGGLE* SO REAL

neue! Termine: Premiere 10. Juni, weitere Vorstellungen 11. + 12. Juni in der Autowerkstatt http://www.autoaltona.de in Hamburg. Der Eintritt ist kostenlos. Mit Bitte um Anmeldung über: autofiktiontickets@gmail.com In dem Solo AUTO-FIKTION: DER STRUGGLE* SO REAL lädt die Tänzerin und Choreografin Verena Brakonier ihr Publikum in einer Autowerkstatt auf eine Reise in ihre Kindheit ein. Sie…

Nächstes Anonyme Arbeiter:innenkinder Treffen am 03.05.22, 19:00h

Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen (oder die es werden wollten oder wollen), die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von…

Nächstes Anonyme Arbeiter:innenkinder Treffen am 29.03.22, 19:00h

Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen (oder die es werden wollten oder wollen), die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von…

Nächstes Anonyme Arbeiter:innenkinder Treffen am 01.03.22, 19:00h

Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen (oder die es werden wollten oder wollen), die von Klassismus betroffen waren oder sind. Das offene Treffen soll einen Raum für Austausch und Empowerment geben. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft oder Position in der Gesellschaft. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich oder eine Institution ist nicht von…

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Ein Kommentar zu „Blog

  1. Guten Tag allerseits,

    zu Eurem Thema „Klassismus“: Ihr befindet Euch ja schon seit längerem im Reflektions-, Diskussions- und Darstellungsprozess von Schichtzugehörigkeit, Sozialisation und Diskriminierung. Ich weiß nicht, wie bei Euch der Stand (!) der Dinge ist. Es kann also sein, dass ich Euch olle Kamellen anbiete. Auch weiß ich nicht, auf welche Art des Redens und Machens Ihr Euch geeinigt habt (z. B. autobiographisch, subjektiv, politisch … oder / und auch historisch, soziologisch, künstlerisch).

    Literarsch hat z. B. Peter Weiss (bürgerliche Herkunft) in „Die Ästhetik des Widerstands“ u. a. die proletarische Aneignung der bürgerlichen, gar feudalen Herrschaftskultur durch Neu- und Umdeutung als revolutionäres Handeln entworfen. Er hat dabei immer auch auf die Anstrengungen hingewiesen, die die Anderssicht auf herrschaftlich Etabliertes bedeuten („kulturelle Aneignung“, „Deutungshoheit“) – und auch Herrschaft / Frauschaft auf ein Mindestmaß zu reduzieren, individuell und gesellschaftspolitisch.

    Didier Eribon, „Rückkehr nach Reims“, beschreibt autobiographisch reflektierend die Zwänge und Lasten der Herkunft und seinen Karriereweg (vom Arbeiterkind aus der homophoben Provinz, schwul, zum Soziologieprofessor) mit den angeeigneten Diskursen seiner Zeit pflasternd (besonders Pierre Bourdieu, Habitus, sozialer Raum, soziales Feld …).

    Die Perspektive auf uns und die Welt öffnet und verengt sich ja u. a. durch Sprache. „Klassismus“ steht, so nehme ich das wahr, wohl in einer Reihe mit z. B. „Sexismus“, „Rassismus“, steht also in Zusammenhang mit einem gegenwärtigen Diskriminierungs- bzw. Machtdiskurs.

    Ich frage mich bisweilen, ob es hilfreich ist, sich überwiegend in Macht- und Unterdrückungs-, Herrschafts- und Ohnmachts-, Ein- und Ausschluss-, Oben- und Untenzusammenhängen zu sehen. Manifestieren sich dadurch nicht die Verhältisse – auch sprachlich selbstgeprägt – bis in unser Seelenleben?

    Nehmen wir Rock n Roll, Punk, Rap …, Arte Povera, Graffiti …: Gibt es nicht Kulturen, die besondere Energie, Ausdruckstärke, Selbstbehauptung und Raumbeanspruchung beziehen daraus, dass sie sich in einem Anders definieren, ihre eigene Sprache, Zeichenwelt (er)finden? Wollen wir denn wirklich nach oben – und damit vergerhardschröderisieren?

    Hier noch was, Radio:
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/literarische-kindheiten-der-unterschicht-schwieriger.976.de.html?dram:article_id=491175

    Schöne Grüße,

    Ludger

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